Kokichi Mikimoto
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Kokichi Mikimoto

Kokichi Mikimoto

Der Japaner Kokichi Mikimoto (10.03.1858 – 21.09.1954) war der Erste dem es in den frühen 20er Jahren des letzten Jahrhunderts gelang vollrunde Akoya Perlen zu züchten und auf den Markt zu bringen. Er gilt als der Begründer der modernen Perlenzucht.

Er war der Sohn eines Nudelrestaurant Besitzers in Toba, Provinz Shima heutige Präfektur Mie und verließ die Schule bereits mit 13 Jahren, um als Gemüseverkäufer das Einkommen der Familie aufzubessern. Seine Faszination für Perlen wurde durch das Beobachten der Perlentaucherinnen von Ise geweckt. Im Jahr 1888 erhielt er ein Darlehen, um zusammen mit seiner Frau Ume seine erste Perlenzuchtfarm zu eröffnen. Am 11.Juli 1893 – nach vielen Rückschlägen und einem Beinahe Bankrott – war die erste Zuchtperle vorzuweisen. Mikimoto benötigte jedoch weitere zwölf Jahre, um vollkommen runde Zuchtperlen zu erhalten, die von echten Naturperlen nicht mehr zu unterscheiden waren.

Im Jahre 1899 eröffnete Mikimoto sein erstes Perlengeschäft auf der Ginza in Tokio. Von da an expandierte er sein Geschäft auch im Ausland. Nach dem zweiten Weltkrieg kamen weitere Geschäfte in Paris, New York, Chicago, Boston, Los Angeles, San Francisco, Shanghai und Bombay hinzu.

Im Jahre 2010/2011 erzielte die Firma Mikimoto geschätzte € 300 Millionen Umsatz weltweit.

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