Goldlegierungen
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Goldlegierungen

Goldlegierungen

Was ist eine Legierung

Feingold – also reines Gold mit dem Feingehalt 999,9 – eignet sich nicht optimal zur Herstellung von Schmuck, da es sehr weich ist. Deshalb wird Feingold zur Verbesserung der Materialeigenschaften mit anderen Metallelementen wie Silber, Kupfer oder Palladium vereint. Diese Vereinigung nennt man Legierung und wird in Tausendsteln angegeben. Das bedeutet man gibt den Tausendsten Anteil Feingold an, der in der Legierung verwendet wird.

 

Welche Goldlegierungen gibt es?

In Europa sind folgende Legierungen üblich.

  • 333/000 = 33,3 % Feingoldanteil (früher 8 Karat)
  • 375/000 = 37,5 % Feingoldanteil (früher 9 Karat)
  • 585/000 = 58,5 % Feingoldanteil (früher 14 Karat)
  • 750/000 = 75,0 % Feingoldanteil (früher 18 Karat)

Je höher der Feingehalt desto höher ist auch das spezifische Gewicht der Legierung.

 

Goldfarben

Welche Goldfarben gibt es?

Feingold, also 999,9/000, ist von Natur aus satt gelb. Durch die Beimischung anderer Metalle, meist Silber und Kupfer, ändert sich die Farbe der Legierung.

Folgende Goldfarben sind hauptsächlich erhältlich.

  • Gelbgold
  • Weißgold
  • Roségold

Im Falle von Weißgold wird mehr Silber und Palladium und weniger Kupfer beigemischt. Für Roségold erhöht man den Kupferanteil entsprechend.

Der Feingoldgehalt muss aber immer dem punzierten Wert entsprechen.

 

Welche Goldlegierung ist die beste?

Grundsätzlich gilt, je höher der Feingoldgehalt desto wertvoller und auch allergiefreundlicher ist die Goldlegierung. Da Schmuck vorwiegend auf der Haut getragen wird sollte man mindestens 585/000 Gold wählen, um gegen Allergien vorzubeugen.

Wie erkennt man eine Goldlegierung?

Alle im Handel erhältlichen Schmuckstücke müssen gestempelt (punziert) sein. Anhand der Punze erkennt man den Feingoldgehalt. In Europa muss Schmuck mit dem Feingoldgehalt der enthalten ist punziert sein. Im nicht europäischen Raum gibt es sowohl ungestempelten Goldschmuck oder es werden andere Legierungen und somit auch andere Punzen verwendet.

Wie kann man eine Goldlegierung überprüfen?

Der Fachmann kann mit einer Säureprüfung den Feingoldgehalt feststellen. Dazu wird sogenanntes Königswasser (ein Gemisch aus konzentrierter Salz- und Salpetersäure) verwendet.

 

Oberflächenveredelung

Die Oberfläche jedes Edelmetalls kann unterschiedlich bearbeitet werden. Je nach gewünschter Optik kann das Schmuckstück hochglanzpoliert oder mattiert sein. Bei mattierten Flächen gibt es unterschiedliche Varianten. Von Seidenmatt über Eismatt bis zu gestrahltem Matt.

Weißgold wird überwiegend rhodiniert. Dabei wird eine Rhodium Schicht galvanisch aufgebracht um einen strahlend weißen Farbton zu gewährleisten.

Nicht rhodiniertes Weißgold nennt man Graugold und hat einen deutlich wärmeren Farbton.

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