Edelmetalle – was macht sie so kostbar?
/
/
Edelmetalle – was macht sie so kostbar?

Edelmetalle – was macht sie so kostbar?

Edelmetalle sind per Definition alle Metalle die korrosionsbeständig sind, das heißt, in natürlicher Umgebung unter Einwirkung von Luft und Wasser dauerhaft chemisch stabil bleiben. Sie korrodieren also entweder gar nicht, oder-wie Silber, nur sehr langsam. Aufgrund dieser Stabilität werden Edelmetalle seit Jahrtausenden zur Herstellung von Schmuck und Münzen verwendet.

 

Gold – Der Klassiker

Gold ist wegen seiner Schönheit, Seltenheit und nicht zuletzt wegen seinen besonderen Eigenschaften eines der teuersten Edelmetalle der Welt. Schon im alten Ägypten war es sehr begehrt und rar und wurde seitdem von den Herrschern und Königen als Symbol ihrer Macht und ihres Reichtums verwendet.

Auch die Materialeigenschaften machen Gold zu etwas Besonderem. So kann ein Gramm Gold zu einem Faden von 3 Kilometer Länge gezogen werden, der dünner als ein menschliches Haar ist.

Als Wertspeicher ist Gold unschlagbar. Es wird weltweit gehandelt und kann jederzeit und überall veräußert werden. Gleichzeitig unterliegt es wegen seiner begrenzten Verfügbarkeit kaum einem Preisverfall oder einer Inflation.

Für eine Unze Feingold (31,103 g) bekommt man heute, genau wie schon vor 100 Jahren, zum Beispiel einen maßgeschneiderten Anzug.

 

Silber – Die kleine Schwester von Gold

Seit 7000 Jahren wird Silber von Menschen verarbeitet. Zeitweise war es sogar wertvoller als Gold. Durch seine antibakteriellen Eigenschaften wird es seit langem auch als Geschirr und Besteck und in der Medizin verwendet. Als Legierungsmetall für Gold ist es unersetzlich. Auch im Schmuckbereich hat es eine starke Präsenz da es weitaus erschwinglicher ist als Gold und Platin.

 

Platin – Das seltenste Edelmetall

Erst 1735 wurde Platin in Mittelamerika offiziel entdeckt. Es ist somit ein noch junges Edelmetall. Es ist sehr selten und hat eine hohe Dichte und damit das höchste spezifische Gewicht aller Schmuckmetalle. Es hat keinerlei Abrieb und eignet sich dadurch hervorragend als Schmuckmetall und zum Fassen von hochwertigen Edelsteinen. Es ist allerdings auch sehr schwer zu verarbeiten und erfordert eine hohe Handwerkskunst des Goldschmieds.

 

Palladium – Die Alternative zu Weißgold

Palladium gehört zur Platingruppe und verbreitet sich wegen seines günstigeren Preises immer mehr im Schmuckbereich. Sein Haupteinsatz ist in der Automobilindustrie. Dort wird es als Alternative zu Platin in Katalysatoren gebraucht. Dadurch ist der Preis des Edelmetalls in jüngster Zeit wegen der hohen Nachfrage förmlich explodiert. Zeitweise ist es dadurch teurer als Platin geworden. Durch sein deutlich geringeres spezifisches Gewicht macht sich dies bei Schmuck aber kaum bemerkbar.

 

Edelstahl – Die Preiswerte Alternative

Edelstahl (316 L) ist im eigentlichen Sinne kein Edelmetall, wird aber seit Jahren immer häufiger auch zur Schmuckherstellung verwendet. Es ist sehr gut Hautverträglich und vergleichsweise preisgünstig. Speziell bei Halsreifen hat es sich wegen seiner Stabilität und Elastizität sehr bewährt.

Share this post

Start typing and press Enter to search

Shopping Cart

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.