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Der Diamant – Ein besonderes Juwel

Der Diamant, der König der Edelsteine, besteht aus reinem Kohlenstoff und ist das härteste Mineral der Welt. Über Jahrmillionen wuchs er tief im Innern der Erde unter hohem Druck und hohen Temperaturen, und wurde dann durch vulkanische Eruptione nahe an die Erdoberfläche transportiert. So kann er heute von Menschenhand gefördert werden

Bereits ungeschliffen und roh ist ein Diamant ein sehr beeindruckendes Objekt. Es fehlt ihm jedoch noch sein fantastisches Spiel mit dem Licht.

Dem Diamantschleifer obliegt diese meisterliche Aufgabe dem Rohdiamanten dieses faszinierende Lichtspiel zu entlocken. Erst vom Fachmann geschliffen und bearbeitet, strahlt ein Diamant sein einzigartiges und tief beindruckendes „Feuer“ durch das in Spektralfarben zerlegte Licht aus.

In seiner bearbeiteten Form als Schmuckstein ist der Diamant durch sein unvergleichliches Funkeln ein Objekt von Faszination und Schönheit.

In Kombination mit Edelmetallen, wie Gold und Platin, lässt sich mit ihm ein beeindruckendes Schmuckstück kreieren.

 

Vom Rohstein zum Schmuckstein

Eine Tonne gefördertes Muttergestein enthält etwa 0,3 Gramm Diamanten, was etwa 1,5 Karat entspricht. Hiervon können wiederum nur 25 % zu einem Schmuckstein weiterverarbeitet werden. Der Rest wird für industrielle Zwecke verwendet.

Eignet sich der Rohdiamant zur Weiterverarbeitung als Schmuckstein, wird vom Fachmann entschieden welche Schliffform den optimalen Wert des Steines sichert. Denn beim weiteren Schleifvorgang verliert der Diamant bis zu 70% an Gewicht.

Ist der richtige Schliff gefunden, erhält der Diamant vom Diamantschleifer die bekannte Form des Facettenschliffs. Hierzu schleift er auf speziellen Maschinen von Hand Facette für Facette an den zukünftigen Schmuckstein an.

Das Anschleifen der Facetten funktioniert nur mit Werkzeugen, die mit Industriediamanten besetzt sind, denn durch seinen extremen Härtegrad kann man einen Diamanten nur mir seinesgleichen bearbeiten.

Die Wertbestimmung

Jeder Diamant ist einzigartig, denn keine zwei Diamanten sind identisch, selbst wenn sie es mit bloßem Auge zu sein scheinen. Je reiner der Diamant von der Natur geschaffen und je besser er verarbeitet wurde, desto fantastischer und prächtiger ist sein „Feuer“ und desto höher steigt sein Wert.

Die Abkürzung „4C“ steht für die Begriffe Carat, Color, Clarity und Cut (Gewicht, Farbe, Reinheit und Schliff).

Mit ihnen wurden internationale Kriterien geschaffen, um den Wert und die Qualität eines Diamanten zu bestimmen. Die Kombination dieser vier Merkmale bestimmt den Wert eines Diamanten.

Heute rückt ein fünftes C mehr und mehr in den Fokus.

Es steht für Confidence – das Vertrauen in den Händler.

Die 4 C’s

  1. Carat (Gewicht)
  2. Color (Farbe)
  3. Clarity (Reinheit)
  4. Cut (Schliff)

 

Carat – Faktor Gewicht

Das Gewicht und damit auch die Größe des Diamanten, wird in der Einheit Karat gemessen.

Der Begriff Karat geht auf den Samen des Johannisbrotbaumes zurück, da man früher annahm, dass jeder Samen dieses Baumes das gleiche Gewicht besitzt. Tatsächlich haben sie ein durchschnittliches Gewicht von 0,20 Gramm, welches unter den Samen nur geringfügig schwankt.

1 Karat entspricht 0,20 Gramm und wird wiederum in 100 Punkte unterteilt.

Ein Diamant von 25 Punkten wiegt also 0,25 Karat und wird auch Viertelkaräter genannt.

Colour – Farblos ist wertvoller

Die meisten Diamanten erscheinen farblos. Dennoch gibt es leichte Farbschattierungen und Nuancen, die nur vom Fachmann unterschieden werden können.

Um die Farbe eines Diamanten zu bestimmen ist ein geschultes Auge notwendig. Es wird präzise untersucht wie nahe er der absoluten Farblosigkeit kommt.

Denn nur ein farbloser und transparenter Diamant spaltet das einfallende Licht optimal in die typischen Regenbogenfarben auf.

Diamantfarben von Farblos (D) bis hellgelb (Z)

D: 100% farblos

Dies ist die höchste Farbstufe, sehr teuer und extrem selten.

 

E, F: farblos

Bei Diamanten die als E oder F eingestuft werden, ist es extrem schwer überhaupt einen Farbunterschied zu 100% farblos zu erkennen. Sie sind außergewöhnlich transparent, äußerst selten und sehr teuer.

 

G, H: fast farblos

Für Laien erscheinen sie farblos, Profis erkennen jedoch eine minimale Färbung wenn sie die Diamanten mit 100% farblosen vergleichen. Obwohl auch selten, bieten sie ein attraktives Preis/Leistungsverhältnis. Diese Farben empfehlen wir für unsere Ringe.

 

I; J: fast farblos

Die Färbung ist mit bloßem Auge nur vom Fachmann zu erkennen. Diese Farbstufe wird bei Schmuck am allermeisten verarbeitet.

 

K-M: gelblich

Ein deutlicher Gelbstich ist hier auch schon von Laien erkennbar.

 

N-Z: hellgelb

Diese Steine haben ein deutlich sichtbares Gelb und sind daher nicht für Schmuck geeignet.

 

Was bedeutet die Fluoreszenz?

Manche Diamanten leuchten, ähnlich wie weiße Hemden, unter ultraviolettem Licht weiß. Es gibt vier Intensitätsstufen der Fluoreszenz: none, faint, medium und strong. Gewertet wird diese Eigenschaft negativ, da sie bei hochwertigsten Steinen (D-H) dazu führen kann, dass diese trübe oder milchig wirken. Bei Diamanten mit schlechtere Farbstufe (I-J) kann die Fluoreszenz sich jedoch auch positiv auswirken: leicht gelbliche Steine wirken dadurch weißer.

 

Clarity – Reinheit ist Trumpf

Die Reinheit eines Diamanten wird danach bewertet, in welchem Maße er bei Betrachtung durch einen geübten Fachmann unter Zuhilfenahme einer

10-fach vergrößernden Lupe frei von Einschlüssen, Wachstumserscheinungen sowie inneren, und bei nicht lupenreinen Steinen, auch frei von äußeren Merkmalen ist.

Cut – Durch den Schliff wird er perfekt

Der Schliff eines Diamanten, sowie exakt angelegte Proportionsverhältnisse, sind für die Brillanz und somit auch für die Bewertung eines Diamanten von entscheidender Bedeutung. Nur durch einen perfekten Schliff, und unter Anwendung der speziell für die jeweilige Schliffform geltenden Proportionsverhältnisse, erreicht ein Diamant höchste Brillanz, Schönheit und seinen maximalen Wert.

Die bekannteste und am weitesten verbreitete Schliffform des Diamanten ist der Brillantschliff. Er wurde um 1910 entwickelt und ist bis heute der Schliff der die höchste Brillanz garantiert.

Schliffarten:

Das fünfte C

Das Vertrauen (Confidence) in den Verkäufer, und damit die Herkunft des Diamanten, ist ein weiteres Kriterium das unbedingt beachtet werden sollte.

Alle unsere Diamanten entsprechen dem sogenannten Kimberley-Prozess. Das bedeutet sie werden durch den Importeur als zweifelsfrei konfliktfrei zertifiziert.

Konfliktfreie Diamanten

Transparenter Herkunftsnachweis unserer Diamanten

Es ist unsere Verpflichtung ausschließlich Diamanten aus konfliktfreien Quellen anzubieten. Wir bestehen darauf dass auch unsere Lieferanten die Herkunft aller Diamanten transparent nachweisen können und ihre Ware ausschließlich aus konfliktfreien Quellen beziehen.

Das Penina Jewels Herkunftsversprechen

  1. Wir bieten ihnen nur Diamanten aus konfliktfreien Quellen an.
  2. Unsere Lieferanten haben sich verpflichtet, im sogenannten „Kimberley- Prozess“, die einwandfreie Herkunft aller verarbeiteten Diamanten nachzuweisen.
  3. Fair geförderte Diamanten sind verantwortlich für die Schaffung von Arbeitsplätzen. 10 Millionen Menschen finden weltweit Arbeit rund um die Förderung, Verarbeitung und den Handel mit Diamanten. Durch Gelder die in der Diamantindustrie verdient wurden, konnten in Afrika viele Schulen, Krankenhäuser und Infrastruktur erstellt werden.

Petra Goldberg

Geschäftsführerin

Geboren und aufgewachsen bin ich in Baiersbronn im schönen Schwarzwald.

Die Berufsausbildung führte mich 1984 nach Stuttgart. Seit meiner Heirat im Jahre 1992 führe ich zusammen mit meinem Mann unser Juweliergeschäft in Leonberg.

Unsere beiden erwachsenen Söhne, mit denen ich Mitte 2018 die Penina Jewels GmbH gegründet habe, sind mit im Unternehmen tätig.

Meine große Leidenschaft sind Perlen und Diamanten, sowie die Eigenkreation von ausgefallenen Schmuckstücken. Gerne nehme ich mir die Zeit um auch Sie individuell zu beraten. Kontaktieren sie mich einfach für ein persönliches Beratungsgespräch.